Institute of Biochemistry
Open PhD position

The Institute of Biochemistry is currently offering a PhD position for a project to uncover cellular machineries in the adaptive immune system modulated by viruses. Please click here to view the advertisement with all details in English (German version below).

 

Am Institut für Biochemie (www.biochem.uni-frankfurt.de) des Fachbereichs Biochemie, Chemie und Pharmazie der Goethe-Universität Frankfurt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine*n
 
Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(E13 TV-G-U, 65%-Teilzeit)
 
befristet für 3 Jahre zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U).
 
Aufgaben:

Wir suchen eine*n Doktoranden*in für unser Forschungsprojekt zur Entdeckung und zum Verständnis neuartiger Regulationsmechanismen der Proteinbiosynthese durch mRNA-Translation. Die Proteinbiosynthese über die mRNA-Translation durch das Ribosom stellt einen wichtigen Signalweg dar. So wird die Translation als Reaktion auf Stress, metabolische Anforderungen und/oder extra- und intrazelluläre Stimuli moduliert. Durch Feinabstimmung der mRNA-Translation können Zellen den globalen Betriebszustand anpassen und zwischen Fortbestand, unkontrolliertem Wachstum, Differenzierung und Apoptose wechseln. Ungleichgewichte in diesem sensiblen System führen daher zu verschiedenen Krankheiten, darunter Diabetes, Neurodegeneration, Krebs oder Ribosomopathien. Zusätzlich zu diesen essenziellen zellulären Funktionen trägt die Ribosom-abhängige Qualitätskontrolle zur effektiven Oberflächenpräsentation von endogenen und viralen Antigenen für die adaptive Immunantwort bei.Sie werden die Möglichkeit haben, Ihr Projekt selbständig zu gestalten und aus einer Vielzahl interessanter wissenschaftlicher Fragestellungen und Techniken zu wählen, wie z.B. integrative Strukturbiologie (Kryo-EM, Röntgenkristallographie, und Einzelmolekülfluoreszenztechniken), biochemischen und zellbiologischen Analysen. Die Gelegenheit zu selbstbestimmter Forschung, insbesondere zu Arbeiten an einer Dissertation, ist gegeben. 

 
Wir bieten:
·       hochaktuelles Forschungsgebiet im Schnittpunkt von struktureller Zellbiologie und Immunologie in sehr gut ausgestatteter Laborumgebung
·       kleines Team mit intensiver Betreuung
·       Möglichkeit zur selbstständigen Gestaltung des Projekts und Auswahl aus einer Vielzahl interessanter wissenschaftlicher Fragestellungen und Techniken
·       Einbindung in eine exzellent kooperierende Forschungslandschaft
·       Möglichkeit von nationalen und internationalen Kooperationen
·       hervorragende Förderung der Doktorand*innen

Voraussetzungen:
·       hoch motivierte Kandidat*innen mit einem sehr guten wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master oder vergleichbar) in Biochemie oder einer verwandten Disziplin
·       selbständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise
·       Begeisterung für Grundlagenforschung, kreative experimentelle Ansätze und wissenschaftliche Vernetzung
·       solide Kenntnisse der Strukturbiologie und der entsprechenden bioinformatischen Techniken wären von Vorteil
·       exzellente Englischkenntnisse und Freude an Teamarbeit
 
Elektronische Bewerbungen sind bis zum 17.11.2021 per E-Mail zu richten an: application(at)biochem.uni-frankfurt.de, z.Hd. Prof. Dr. Robert Tampé, Institut für Biochemie, Max-von-Laue Str. 9, 60438 Frankfurt/Main und sollten Folgendes enthalten (möglichst in einer PDF-Datei):
·       kurze Zusammenfassung der Forschungsinteressen und ein Motivationsschreiben (max. eine Seite),
·       Lebenslauf (CV), auch mit außerfachlichen Interessen
·       Ihre Masterarbeit (falls eingereicht) oder eine Zusammenfassung (falls noch ausstehend)
·       eine Kopie Ihrer Studienleistungen (sollte Kurse und Noten auflisten, muss aber nicht beglaubigt sein)
·       Namen und Kontaktinformationen für eine oder, wenn möglich, zwei Referenzen
 
Die Goethe-Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert deshalb besonders Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.